Artenschutz und Gemeinwohl: Deparnay-Grunenberg für eine Landwirtschaft, die mehr kann!

Wird unsere Zukunft karg, öde und ungesund?

Anna Deparnay-Grunenberg, die studierte Forst- und Umweltwissenschaftlerin, kennt die Zahlen und Statistiken zum Artensterben und der Zerstörung natürlicher Lebensräume. Sie sind nicht neu und sie sind Jahr um Jahr alarmierender. Der Rückgang der biologischen Vielfalt und die Verschlechterung der Böden, Gewässer und der Luft haben enorme Auswirkungen auf den Menschen. „Es handelt sich hierbei keinesfalls um ein Luxusproblem, sondern um unsere Lebensgrundlage“, unterstreicht Deparnay-Grunenberg. Das Problem muss folglich dringlicher und ambitionierter angegangen werden. Darum möchte sich die Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stuttgarter Stadtrat nun auch auf europäischer Ebene mit voller Energie einbringen. Deparnay-Grunenberg zweifelt, dass die EU ihr Ziel, den Artenrückgang und die Zerstörung natürlicher Lebensräume bis 2020 aufzuhalten, erreichen kann. Sie fordert daher umgehend eine ambitionierte europäische Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt für den Zeitraum nach 2020. Zudem möchte sie die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in einem Nachfolgeprogramm für das 7. Umweltaktionsprogramm als Leitprinzipien verankern. Es gelte auch das zusammenhängende Netz von Schutzgebieten innerhalb der EU (Natura 2000) zu verteidigen und wo möglich zu vergrößern. Die Zukunft soll nicht karg, öde und ungesund werden. Vielmehr soll das Artensterben soll bekämpft, die Qualität der Böden, Gewässer und der Luft erhalten und verbessert werden.

Biodiversität auf allen Ebenen schützen

In Europa möchte sich die Deutsch-Französin für ihr Herzensthema, Erhalt der Biodiversität, stark machen. Biodiversität muss auf allen Ebenen geschützt werden. Als langjährige Kommunalpolitikerin weiß sie, dass man über die lokale Ebene nicht hinwegentscheiden sollte, sondern mit ihr zusammen. “In den Kommunen steckt unglaubliches Innovationspotenzial”, betont Deparnay-Grunenberg. Sie selbst hat in Stuttgart ein großes Förderprogramm für urban gardening mitinitiiert. Nun gibt es in Stuttgart sogar ein städtischer Berater für Begrünung/ Entsiegelung von Hinterhöfen und grüne Fassaden. Zudem hat Stuttgart ein einzigartiges Artenschutzkonzept finanziert. Das Motto lautet “man kann nur schützen was man kennt”. Hier wurden Kartierungen durchgeführt  und Managementpläne wurden erstellt, wie man die Arten tatsächlich schützt.

Die Agrarwende gestalten – für eine grüne Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel

Deparnay-Grunenberg ist ebenfalls als Spezialistin für Transformationsprozesse und Bildung für nachhaltige Entwicklung als Selbstständige mit ihrem Unternehmen AbenteuerWandel unterwegs. Sie unterstützt Menschen aus eingefahrenen Mustern auszubrechen, frisch zu denken und Neues zu gestalten. Diese Fähigkeiten möchte sie im Europa-Parlament einbringen und eine nachhaltige Landwirtschaft gestalten. Die EU-Agrarförderung müsse zielgerichtet auf das Gemeinwohl eingesetzt werden, um Öko-Landbau, natur- und artgerechte Landwirtschaft und Betriebe zu unterstützen. Betriebe, die weniger oder gar keine Pestizide zum Einsatz bringen oder Naturschutzmaßnahmen durchführen, müssen entsprechend mehr gefördert werden. Die bisherige Förderung ist vor allem an die bewirtschaftete Agrarfläche geknüpft und fördert somit einseitig große industriell wirtschaftende Betriebe und zwingt Bäuerinnen und Bauern, die überleben wollen diese Form der Landwirtschaft förmlich auf. Die Agrarpolitik verschlingt fast 40% des EU Budgets. Die Devise der Grünen ist deutlich „Öffentliches Geld für öffentliche Leistung!“. Nur wenn die Betriebe so wirtschaften, dass es tatsächlich dem Menschen, dem Klima  und der Artenvielfalt zu Gute kommt, sollen sie gefördert werden. „Das Wohl der Natur und Tiere ist mit dem Wohl der Menschen gleichzusetzen“, erklärt Deparnay-Grunenberg, „denn gesunde Nahrungsmittel ohne Gentechnik, Pestizid- und Antibiotikarückstände, werden eben produziert, in dem man den ökologischen Landbau durchsetzt. Aktuell ist die Artenvielfalt massiv durch Gentechnik und Pestizideinsatz bedroht. Das Wohl der Tiere und die Qualität ihrer Erzeugnisse (Fleisch und Milch) leidet unter der Massentierhaltung“.

Konkret wollen die Grünen eine gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft mit tiergerechter Haltung erwirken. Was wie ein schöner Traum klingt, sei machbar sobald man die Anreizstrukturen und Rahmenbedingung richtig setzt, also in der Logik des bestehenden Systems operiert. Die Grünen streben den sofortigen Verbot der giftigsten Pestizide an, darunter alle Neonikotinoide, welche den Insekten und Bienen schaden. Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat soll zudem nicht mehr auf europäischen Feldern zum Einsatz kommen. Stattdessen sollen für Mensch und Tier unbedenkliche Techniken eingesetzt werden. Auch in den Kommunen hat diese Einsicht bereits begonnen. Deparnay-Grunenberg berichtet von ersten Erfolgen auf städtischer Ebene. Das städtische Stuttgarter Weingut versucht gerade in Steillagen mechanische Alternativen zu Glyphosat.

Die gebürtige Berlinerin, die in Frankreich im ländlichen Raum aufwuchs, unterstreicht, dass auch eine transparente, leicht verständliche und EU-weit verbindliche Kennzeichnung von Lebensmitteln notwendig ist, damit Verbraucherinnen und Verbraucher eine fundierte Entscheidungsgrundlage für ihren Einkauf haben. Auch das würde Ökolandbetreibenden Aufwind geben. „Das bedeutet sicher nicht, dass wir von heut auf morgen alle 100% Bio essen, wir Grünen fordern gesundes Essen zu fairen Preisen für die Bäuerinnen und Bauern und bezahlbaren Preisen für die Bevölkerung. Und entgegen der großen Befürchtungen, dass enorme Kosten auf die Verbraucherinnen und Verbraucher zukommen, zitiert Deparnay-Grunenberg die Gutachten der Bundesregierung und betont, dass es sich vielmehr um Cent, als um Euro-Beträge handelt. Bei Gemüse, Obst und Nudeln seien die Unterschiede oft gering und würden künftig verschwinden, wenn die entsprechende Agrarwende eingeleitet wird. Denn dann gilt es, der Agrarproduktion ihre wirklichen (Umwelt-)kosten anzurechnen. Bis dato werden diese der Gesellschaft angelastet, etwa in Form von Verschlechterung der Böden, der Gewässer, der Luft, der Lebensmittel und somit der Gesundheit der Menschen. Deparnay-Grunenberg findet, dass eine gute, gesunde und ausgewogene Ernährung allen Menschen zusteht. Mit der Förderung von entsprechenden Schul- und Kitaessen, wie die Deutsch-Französin als Stadträtin in Stuttgart bereits durchgesetzt hat, profitieren gerade Kinder aus ärmeren Familien.

Ein Ticket ins Europa-Parlament, eine Eintrittskarte in den Wandel

Wird unsere Zukunft karg, öde und ungesund?

Anna Deparnay-Grunenberg, die studierte Forst- und Umweltwissenschaftlerin, kennt die Zahlen und Statistiken zum Artensterben und der Zerstörung natürlicher Lebensräume. Sie sind nicht neu und sie sind Jahr um Jahr alarmierender. Der Rückgang der biologischen Vielfalt und die Verschlechterung der Böden, Gewässer und der Luft haben enorme Auswirkungen auf den Menschen. „Es handelt sich hierbei keinesfalls um ein Luxusproblem, sondern um unsere Lebensgrundlage“, unterstreicht Deparnay-Grunenberg. Das Problem muss folglich dringlicher und ambitionierter angegangen werden. Darum möchte sich die Vorsitzende der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Stuttgarter Stadtrat nun auch auf europäischer Ebene mit voller Energie einbringen. Deparnay-Grunenberg zweifelt, dass die EU ihr Ziel, den Artenrückgang und die Zerstörung natürlicher Lebensräume bis 2020 aufzuhalten, erreichen kann. Sie fordert daher umgehend eine ambitionierte europäische Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt für den Zeitraum nach 2020. Zudem möchte sie die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in einem Nachfolgeprogramm für das 7. Umweltaktionsprogramm als Leitprinzipien verankern. Es gelte auch das zusammenhängende Netz von Schutzgebieten innerhalb der EU (Natura 2000) zu verteidigen und wo möglich zu vergrößern. Die Zukunft soll nicht karg, öde und ungesund werden. Vielmehr soll das Artensterben soll bekämpft, die Qualität der Böden, Gewässer und der Luft erhalten und verbessert werden.

Biodiversität auf allen Ebenen schützen

In Europa möchte sich die Deutsch-Französin für ihr Herzensthema, Erhalt der Biodiversität, stark machen. Biodiversität muss auf allen Ebenen geschützt werden. Als langjährige Kommunalpolitikerin weiß sie, dass man über die lokale Ebene nicht hinwegentscheiden sollte, sondern mit ihr zusammen. “In den Kommunen steckt unglaubliches Innovationspotenzial”, betont Deparnay-Grunenberg. Sie selbst hat in Stuttgart ein großes Förderprogramm für urban gardening mitinitiiert. Nun gibt es in Stuttgart sogar ein städtischer Berater für Begrünung/ Entsiegelung von Hinterhöfen und grüne Fassaden. Zudem hat Stuttgart ein einzigartiges Artenschutzkonzept finanziert. Das Motto lautet “man kann nur schützen was man kennt”. Hier wurden Kartierungen durchgeführt  und Managementpläne wurden erstellt, wie man die Arten tatsächlich schützt.

Die Agrarwende gestalten – für eine grüne Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel

Deparnay-Grunenberg ist ebenfalls als Spezialistin für Transformationsprozesse und Bildung für nachhaltige Entwicklung als Selbstständige mit ihrem Unternehmen AbenteuerWandel unterwegs. Sie unterstützt Menschen aus eingefahrenen Mustern auszubrechen, frisch zu denken und Neues zu gestalten. Diese Fähigkeiten möchte sie im Europa-Parlament einbringen und eine nachhaltige Landwirtschaft gestalten. Die EU-Agrarförderung müsse zielgerichtet auf das Gemeinwohl eingesetzt werden, um Öko-Landbau, natur- und artgerechte Landwirtschaft und Betriebe zu unterstützen. Betriebe, die weniger oder gar keine Pestizide zum Einsatz bringen oder Naturschutzmaßnahmen durchführen, müssen entsprechend mehr gefördert werden. Die bisherige Förderung ist vor allem an die bewirtschaftete Agrarfläche geknüpft und fördert somit einseitig große industriell wirtschaftende Betriebe und zwingt Bäuerinnen und Bauern, die überleben wollen diese Form der Landwirtschaft förmlich auf. Die Agrarpolitik verschlingt fast 40% des EU Budgets. Die Devise der Grünen ist deutlich „Öffentliches Geld für öffentliche Leistung!“. Nur wenn die Betriebe so wirtschaften, dass es tatsächlich dem Menschen, dem Klima  und der Artenvielfalt zu Gute kommt, sollen sie gefördert werden. „Das Wohl der Natur und Tiere ist mit dem Wohl der Menschen gleichzusetzen“, erklärt Deparnay-Grunenberg, „denn gesunde Nahrungsmittel ohne Gentechnik, Pestizid- und Antibiotikarückstände, werden eben produziert, in dem man den ökologischen Landbau durchsetzt. Aktuell ist die Artenvielfalt massiv durch Gentechnik und Pestizideinsatz bedroht. Das Wohl der Tiere und die Qualität ihrer Erzeugnisse (Fleisch und Milch) leidet unter der Massentierhaltung“.

Konkret wollen die Grünen eine gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft mit tiergerechter Haltung erwirken. Was wie ein schöner Traum klingt, sei machbar sobald man die Anreizstrukturen und Rahmenbedingung richtig setzt, also in der Logik des bestehenden Systems operiert. Die Grünen streben den sofortigen Verbot der giftigsten Pestizide an, darunter alle Neonikotinoide, welche den Insekten und Bienen schaden. Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat soll zudem nicht mehr auf europäischen Feldern zum Einsatz kommen. Stattdessen sollen für Mensch und Tier unbedenkliche Techniken eingesetzt werden. Auch in den Kommunen hat diese Einsicht bereits begonnen. Deparnay-Grunenberg berichtet von ersten Erfolgen auf städtischer Ebene. Das städtische Stuttgarter Weingut versucht gerade in Steillagen mechanische Alternativen zu Glyphosat.

Die gebürtige Berlinerin, die in Frankreich im ländlichen Raum aufwuchs, unterstreicht, dass auch eine transparente, leicht verständliche und EU-weit verbindliche Kennzeichnung von Lebensmitteln notwendig ist, damit Verbraucherinnen und Verbraucher eine fundierte Entscheidungsgrundlage für ihren Einkauf haben. Auch das würde Ökolandbetreibenden Aufwind geben. „Das bedeutet sicher nicht, dass wir von heut auf morgen alle 100% Bio essen, wir Grünen fordern gesundes Essen zu fairen Preisen für die Bäuerinnen und Bauern und bezahlbaren Preisen für die Bevölkerung. Und entgegen der großen Befürchtungen, dass enorme Kosten auf die Verbraucherinnen und Verbraucher zukommen, zitiert Deparnay-Grunenberg die Gutachten der Bundesregierung und betont, dass es sich vielmehr um Cent, als um Euro-Beträge handelt. Bei Gemüse, Obst und Nudeln seien die Unterschiede oft gering und würden künftig verschwinden, wenn die entsprechende Agrarwende eingeleitet wird. Denn dann gilt es, der Agrarproduktion ihre wirklichen (Umwelt-)kosten anzurechnen. Bis dato werden diese der Gesellschaft angelastet, etwa in Form von Verschlechterung der Böden, der Gewässer, der Luft, der Lebensmittel und somit der Gesundheit der Menschen. Deparnay-Grunenberg findet, dass eine gute, gesunde und ausgewogene Ernährung allen Menschen zusteht. Mit der Förderung von entsprechenden Schul- und Kitaessen, wie die Deutsch-Französin als Stadträtin in Stuttgart bereits durchgesetzt hat, profitieren gerade Kinder aus ärmeren Familien.

Ein Ticket ins Europa-Parlament, eine Eintrittskarte in den Wandel

Großes haben die Grünen und Anna Deparnay-Grunenberg im Europa-Parlament vor. Deparnay-Grunenberg hofft darum, dass mehr Europäerinnen und Europäer am 26. Mai ihre Stimme abgeben und in erster Linie demokratisch wählen. Wenn viele Stimmberechtigten sich für Grün entscheiden, dann erhält Anna Deparnay-Grunenberg ihr Ticket ins Europa-Parlament und freut sich den Wandel mitgestalten zu können. Sie ist überzeugt, dass Europa mehr kann für seine Bürgerinnen und Bürger. „Die aktuelle Agrarpolitik ist zu Recht im Verruf und auch die kann so viel mehr! Das Potenzial der grünen Agrarwende ist groß und zu gewinnen gibt es vor allem an Lebensqualität“, sagt Deparnay- Grunenberg und fiebert den Wahlen optimistisch entgegen.

Großes haben die Grünen und Anna Deparnay-Grunenberg im Europa-Parlament vor. Deparnay-Grunenberg hofft darum, dass mehr Europäerinnen und Europäer am 26. Mai ihre Stimme abgeben und in erster Linie demokratisch wählen. Wenn viele Stimmberechtigten sich für Grün entscheiden, dann erhält Anna Deparnay-Grunenberg ihr Ticket ins Europa-Parlament und freut sich den Wandel mitgestalten zu können. Sie ist überzeugt, dass Europa mehr kann für seine Bürgerinnen und Bürger. „Die aktuelle Agrarpolitik ist zu Recht im Verruf und auch die kann so viel mehr! Das Potenzial der grünen Agrarwende ist groß und zu gewinnen gibt es vor allem an Lebensqualität“, sagt Deparnay- Grunenberg und fiebert den Wahlen optimistisch entgegen.